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Was sind Pfadfinder?

Lord Baden Powell, von dem die Pfadfinderidee stammt, fand einen neuen Weg für neue Menschen.

Die Pfadfinderidee leitet junge Menschen an – und zwar auf spielerische Weise -, sich gegen die Verweichlichung, Reizüberflutung und Fremdsteuerung in unserer technischen Welt zu behaupten.
Einfaches, naturnahes Leben wird bewusst eingeübt, verschüttete Fähigkeiten werden wieder entdeckt.
Pfadfindertum erzieht zur Ehrfurcht vor Gott ebenso wie vor der Würde des Menschen und den Wundern der Schöpfung.

Die bewusster tägliche „gute Tat“ ist Herzstück der Pfadfindermethode. Man mag über Knoten im Halstuch (oder Taschentuch) noch so viel witzeln – er ist für Kinder der Einstieg in eine Lebenshaltung der Aufgeschlossenheit und Mitmenschlichkeit.
Natürlich darf es bei der einen guten Tat am Tag nicht bleiben, aber eine ist besser als keine.

In seinem Testament ruft Baden Powell die Pfadfinder auf, so zu leben und zu wirken, dass sie die Welt ein wenig besser verlassen, als sie dieselbe angetroffen haben. Das hat nichts zu tun mit fanatischen Weltverbesserern, die letztlich dann noch alles schlimmer machen.
 „Ein wenig besser“ – dieses Wort macht Mut zu kleinen Schritten und überwindet die dumpfe träge Gedanken- und Willenlosigkeit unserer Zeit.

Die Pfadfindermethode ist nach wie vor höchst zeitgemäß. Das Pfadfindergesetz zum Beispiel ist eine auf die Jugend zugeschnittene Fassung der zehn Gebote. Die Grundgedanken der Pfadfindermethode (die wichtigsten: Gesetz, Versprechen, Wahlspruch, das einfache Leben in freier Natur, gute Tat) sind die Grundlagen der Arbeit und machten schon 1907 auf die Wichtigkeit des Umweltschutzes aufmerksam.
Durch die Weltbruderschaft gehören die Pfadfinder zu der ältesten und größten aktiven Friedensbewegung.