Herbsferienprogramm 2022

In der Woche 17.-22.10.2022 gab es ein buntes Herbstferienprogramm für alle Stufen in Hage:
Am Montag haben wir im Zentrum gemeinsam Spiele gespielt. Dienstag waren wir im Wald und haben zum Mittag Stockbrot gemacht. Dazu gab es frisches Obst und Gemüse, natürlich selbst eingekauft und geschnippelt.
Mittwoch waren wir im Ocean Wave schwimmen – für viele das Highlight der Woche! Donnerstag legten wir eine Pause ein (studieren und arbeiten müssen die Leiter ja trotz Herbstferien…).
Am Freitag stand das Gestalten von Drachen auf dem Programm, welche wir nach einem gemeinsamen Mittagessen  in Norddeich auf der Drachenwiese steigen ließen.
Samstag haben wir uns erst am späten Nachmittag getroffen. Während die Jungpfadfinder das Kirchencafé machten, haben die Wölflinge Pizzateig vorbereitet. Nach dem Kirchencafé wurden die Pizzen belegt, gebacken und genossen  unter einem klaren, wunderschönen Sternenhimmel beendeten wir das Herbstferienprogramm mit dem Lied „Gute Nacht, Kameraden“ und natürlich dem Schlusskreis.

Auch wenn nicht alles so lief, wie ursprünglich geplant, hatten wir eine tolle Woche voller Spiel, Spaß, Abenteuer und Entdeckungen. Nun sind auch im Pfadfinderstamm Herbstferien, bevor es ab dem 1. November mit den Gruppenstunden weiter geht.

Sommerlager 2022 Weserbergland

Nach vielen Vorbereitungen fuhren wir am Sonntag, 24. Juli gestärkt mit dem Reisesegen in das lang ersehnte Sommerlager nach Beverungen im Weserbergland. An den ersten beiden Tagen wurde das Lager aufgebaut (Zelte, Sitzgelegenheit, Kochstelle usw.). Am 3. Tag stand auch der Bannermast. Nun wurde das Lager feierlich eröffnet.  Mit der Morgenrunde und dem Frühstück begann der Tag. Am Vormittag gab es unterschiedliche Programmpunkte: Lagertechniken erlenen, Schnitzen, Basteleien mit Naturmaterial und Papier, kleine Wanderungen mit Besichtigungen in Beverungen, Altstadt, Extraführung in der Kirche St.-Johannes-Baptist-Kirche, Spiele. Mittags gab es einen Imbiss mit Brot, diversen Belägen, Obst und Gemüsesticks. In 20 Minuten erreichten wir das Freibad zu Fuß, um uns zwischendurch zu erfrischen. Einige konnten ihre Schwimmkünste sehr verbessern.

Wir haben sehr viel Interessantes gesehen und erlebt: Kloster und Schloss Corvey, eine Wanderung zum Rodeneckturm, ein Aussichtsturm bei Höxter, eine Schifffahrt auf der Weser, Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Stadt Paderborn unter Führung unseres Kuraten Christof Hentschel, Gottesdienst mit den Schwestern in Kloster Herstelle, anschließend Fragestunde mit Schwester Judith im Klostergarten, Geschichte und Wiederaufbau der Burg Herstelle erklärte uns der Burgherr nach einer wohltuenden Erfrischung, die er für uns aufgetischt hatte. Zwei Gruppen hatten eindrucksvolle Erlebnisse in der Natur und Begegnungen auf ihrem Hike, (das sind Wanderungen mit Übernachtung im Freien, z.B. Schutzhütte, Scheune, geschützter Platz). Bei der Familie, die uns bei den Vorbereitungen sehr geholfen hat, waren wir zu einem fröhlichen Grillabend eingeladen. Besuch aus einem anderen Stamm unseres Bundes vertiefte die Freundschaft untereinander.

Bei trockenem Wetter konnten wir das Lager abbauen und am Sonntag, 7. August ging es dann nach 2 Wochen zurück Richtung Ostfriesland. Eine erlebnisreiche Zeit liegt hinter uns, in der wir viel Freude und Spaß hatten und uns besser kennen lernten mit all unseren Fähigkeiten. Verständnis füreinander und die Freundschaften in den Gruppen waren eine große Bereicherung.

Jahresrückblick 2021

Das Jahr begann, wie jedes Jahr, mit der Sternsingeraktion, wenn auch ganz anders, als wir es gewohnt waren. Wir haben ca. 400 „Segenstüten“ gepackt, um den Segen kontaktlos an die angemeldeten Haushalte im Altkreis Norden zu bringen.

Die Gruppenstunden im Pfadfinderzentrum sind ausgefallen, daher gab es Material für Gruppenstunden zu Hause und die Möglichkeit, an den Online-Gruppenstunden des Stammes Noah in Nettetal teilzunehmen. Hierbei wurden unter anderem Reibekuchen gebacken und verschiedene Dinge gebastelt.

Auch der Thinking Day und die Pennyaktion im Februar haben mit Abstand stattgefunden, dennoch konnten wir ein paar Spenden sammeln und nach Ruanda schicken.

Im März und April verwandelte sich der erste Gruppenraum in eine Osterstube mit vielen Handarbeiten und Basteleien zur Osterzeit. Der „Osterbasar anders“ war ein voller Erfolg und wir konnten 2.782,55€ nach Ruanda überweisen.

Auch den Georgstag im April mussten wir zu Hause feiern. Hierzu gab es ein Rätsel und das Stockbrotrezept per Brief.

Kurz vor den Sommerferien konnten wir endlich wieder mit den Gruppenstunden im Pfadfinderzentrum anfangen.

In den Ferien haben wir mit allen Stufen ein Sommerlager in und um Hage veranstaltet. Wir haben versucht, so gut es geht den Lageralltag zu erleben, auch wenn jeder zu Hause geschlafen hat. Die Tage begannen mit dem Hissen der Banner und einem gemeinsamen Frühstück. Dann sah jeder Tag anders aus: Wir waren am Meer und im Rätselirrgarten in Norddeich, in Hage im Wald, haben Baumscheiben gesägt und Pfadfindertechniken gelernt. An zwei Tagen haben wir eine Fahrradtour gemacht: An Tag 1 sind wir bis nach Westermoordorf gefahren. Es gab einen Zwischenstopp am alten Torfkahn, wo wir gepicknickt und etwas über den Torfabbau in Ostfriesland gelernt haben. Dann sind wir weiter gefahren zu Malte, wo wir unsere Kohten aufgebaut haben. Abends gab es Essen aus dem Dutch Oven am Lagerfeuer, welches Habbo zubereitet hat. Am nächsten Tag sind wir weiter gefahren nach Süderneuland, wo wir uns bei unserem Kuraten Pfarrer Christof Hentschel im Pool abkühlen konnten und gegrillt haben. In dieser Lagerwoche haben sechs Kinder und Jugendliche ihren Stufenwechsel gemacht. Zum Abschluss am Samstag hat jeder als Andenken seine selbst gesägte Baumscheibe bekommen, in die von Ortrud die Highlights der Lagerwoche eingebrannt wurden.

Auch nach den Sommerferien konnten die Gruppenstunden weiterhin normal stattfinden. Im Oktober gab es einen Elternabend in St. Wiho, bei dem wir uns besonders den neuen Eltern vorstellen konnten. Außerdem haben wir in diesem Monat den Stammesgeburtstag gefeiert. Nach einem sehr verregneten Gottesdienst im Garten, hat das Geländespiel als Chaosspiel im Hager Wald stattgefunden. Abgerundet wurde der Tag mit Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer.

Von Oktober bis Dezember war wieder Fahrendes Kirchencafé, bei welchem sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr Lagertaschengeld aufbessern konnten. In der Adventszeit war der Erlös für das Schul- und Waisendorf von Pater Schulz in Ruanda. Hierbei sind 965,55 € zusammengekommen.

Im November und Dezember fand der „Weihnachtsbasar anders“ statt. An zwei Wochenenden wurden zudem Frühlingsrollen verkauft.

Im Dezember mussten wir dann verfrüht in die Weihnachtsferien gehen und haben wieder Gruppenstunden zu Hause vorbereitet und verteilt. Neben dem echten Schokonikolaus bekam jedes Kind Material zur Sternsingeraktion, das Plätzchenrezept, einen Ausstecher und etwas zum Basteln. Außerdem haben wir in den einzelnen Stufen auf Abstand gewichtelt.

Den Jahresabschluss bildeten das Krippenspiel in St. Wiho sowie die Vorbereitungen der Sternsingeraktion 2022.

Sommerlager in und um Hage

Auch in diesem Jahr war aufgrund der Covid-19 Pandemie für die Pfadfinder aus Hage kein normales Sommerlager möglich. Stattdessen gab es ein Ferienprogramm in und um Hage. Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche ab der Wölflingsstufe. So versammelten sich in der Woche vom 09. bis 14. August 2021 zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 6 bis 15 Jahren im Pfadfinderzentrum. Von dort aus unternahmen sie verschiedene Aktivitäten. Am Montag wurde die Woche vorbereitet und eröffnet. Hierzu wurden Holzscheiben gesägt und mit Wünschen für die Woche bemalt und beschrieben. Diese wurden vor dem Hissen der Banner unter den Bannermast gelegt. Vor einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer ging es noch in den Wald. Die Pläne für Dienstag wurden aufgrund des Wetters mehrfach umgeworfen. Am Deich wurden die Schafe beobachtet, danach ging es ins Rätsellabyrinth in Norddeich. Mittwoch wurde gelernt und getobt: Am Vormittag wurden Knoten geübt. Nachmittags ging es in den Wald. Dort wurde geschaukelt, an Seil geschwungen und gespielt. Anschließend hat eine der Pfadfinderinnen aus der Roverstufe gezeigt, wie man sich im Notfall mit dem Pfadfinderhalstuch verarzten kann und wie man aus Jacken und Stangen eine Trage baut. 

Donnerstag und Freitag stand eine Fahrradtour auf dem Programm. Zuerst fuhren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Großheide. Dort wurden die Kothen, also die schwarzen Pfadfinderzelte aufgebaut. Danach spielten die Kinder und Jugendlichen im Pool, während das Abendessen im Dutch Oven zubereitet wurde. Nach der Nacht im Zelt, übrigens für die Meisten die erste Übernachtung in einer Kothe, wurde am Freitag gemeinsam gefrühstückt. Danach wurden die Zelte wieder abgebaut und es ging mit den Fahrrädern am Berumerfehnkanal entlang weiter nach Norden. Wie schon im letzten Jahr hat Pfarrer Hentschel die Pfadfinder zum Grillen eingeladen.

Am Samstag war schon der letzte Tag. Alle waren müde aber glücklich. Neben der notwendigen Nachbereitung der Übernachtung, gab es einige besondere Ereignisse: Ein Jungpfadfinder durfte sein Versprechen ablegen und dann mit zwei weiteren aus seiner Stufe in die Pfadfinderstufe wechseln. Auch zwei Wölflinge durften die Stufe wechseln, nach den Ferien besuchen sie nun die Jungpfadfinderstufe. Mit Stockbrot und Waffeln am Lagerfeuer wurden die Stufenwechsel und das Versprechen gefeiert. Im großen Schlusskreis erhielten die Kinder und Jugendlichen ihre gesägten Scheiben mit einer eingebrannten Erinnerung zurück. Dann wurden ein letztes Mal die Banner eingeholt. Der Ausblick fürs nächste Jahr: Das Eurocamp in Österreich, bei dem Pfadfinder aus der ganzen Welt zusammenkommen.